**Ask me no questions and I tell you no lies.**

Joa...die is entstanden, als es hier wieda mal so abnormal warm war *schwitz*

Sunny Days

Ich hielt meine Hand gegen die Sonne, um besser sehen zu können.
Mann, war das heut wieder heiß…völlig untypisch für Helsinki, geschweige denn für
Finnland, in dessen wohl größten und bestgepflegtestem Garten ich gerade stand und nach
meinen Eltern Ausschau hielt. „Mum?“ rief ich. Okay, keine Antwort, also noch mal: „ MUM?!“
Nichts. Da die Sonne mich dann doch ganzschön ins Schwitzen brachte, lief ich die meterlange Auffahrt, an der sich unzählige, ordentlich geschnittene und schön aussehende Rosenbüsche aneinanderreihten, entlang, auf unser Haus, besser gesagt, auf unsere Villa, zu. „DAD?!“
Immer noch keine Antwort. Guuuuut, dann war die Erzeugerfraktion wohl noch am Geldverdienen.
Aber sicher ist sicher. Ich drehte mich einmal um mich selbst, konnte aber niemand sehen, was wahrscheinlich auch daran lag, dass die Sonne mich fast blind machte. Als mein Blick an unserem Swimming-Pool hängen blieb, wusste ich, was ich die nächsten Stunden machen würde. Da ich aber zu faul war, extra noch ins Haus zu gehen und mein Bikini rauszukramen, den ich schon hoffnungslos in eine leere Kiste verbannt hatte, beschloss ich kurzerhand in meiner Unterwäsche mir ein Bad zu gönnen. Also schnappte ich mir meine Sachen und suchte mir ein schattiges Plätzchen, um mich niederzulassen. Noch während ich auf den Pool zuging, zog ich mein Top aus und warf es achtlos auf den Boden. Im nächsten Moment war meine Hose dran. Haaach, ich hatte es ja so vermisst, das die Sonne meine Haut wärmte und leicht bräunte. Wieder ein Solariumbesuch weniger, grinste ich in mich hinein. Ich setzte mich an den Rand des Pools und zog mit den Zehenspitzen kleine Kreise. Ich war so in Gedanken versunken, dass ich gar nicht bemerkte, wie sich jemand von hinten mir näherte und mir leicht auf die Schulter klopfte. Ich erschrak zutiefst und wollte mich wohl etwas zu schnell umdrehen, denn genau in dem Moment verlor ich das Gleichgewicht und plumpste ins Wasser, natürlich nicht, ohne die Person, die mich erschreckt hatte, mit reinzuziehen. Platsch! Prustent tauchte ich auf und sah genau in zwei höchstempörte grüne Augen. „HEY, was sollte DAS bitte?“ fragte mich der Typ, der mit seinen klitschnassen Haaren gefährlich nach einem Wischmopp aussah. Ich musste lachen, was ich sogleich wieder bereute, denn dadurch gluckerte ich kurz unter und schluckte jede Menge Wasser. „WAS?!“ Ich grinste ihn an. „Das müsste ich dich doch fragen, wer kommt den einfach so von hinten angeschlichen, hm? Wer bist du überhaupt und was machst du in meinem Garten?“ konterte ich. „Oh sorry, ich sollte mich wirklich erstmal vorstellen, mann, wo bleiben bloß meine Manieren? Ich bin Lauri, dein neuer Gärtner.“ grinste er mich an. „Soso, Lauri, also das mit deinen Manieren müssen wir noch üben, sonst kannst du hier keinen Tag länger arbeiten“, grinste ich noch breiter. Er gefiel mir immer besser. Während unseres Gespräches hatte Lauri sich schon aus dem Wasser gehievt und zog mich jetzt zu sich hoch. „Hm, das wäre wirklich ZU schade, denn dann könnte ich dich ja nicht mehr sehen“, sagte er und sah mir tief in die Augen. „Ganz genau“, grinste ich, drehte mich um und schubste ihn wieder ins Wasser. „NA WARTE!!“ drohte er und schwamm schnell wieder auf den Rand zu. „Uiii, jetzt hab ich aber Angst“ grinste ich frech und wollte grade wieder zu meinen Sachen gehen, da griff Lauri meinen Fußknöchel und zog mich zu ihm ins Wasser. Kreischend landete ich genau neben ihm, was ihn noch mehr erfreute, denn so konnte er mich genüsslich untertauchen und seine Rache genießen. Aber das ließ ich mir nicht so einfach gefallen und zog unter Wasser ein Stück seiner Hose nach unten. Ich musste lachen, als ich sogar unter Wasser seine Protestrufe hören konnte. Plötzlich packte er mich und setzte mich auf den Beckenrand. Seine grünen Augen funkelten mich an. „Das findste lustig, wa?“ beschwerte er sich. „Jawohl.“, grinste ich ihn an. „Nicht so frech, sonst kriegste gleich noch mal mein Rache zu spüren“, drohte er grinsend. „Dann zieh ich dir deine Hose aber vollständig aus“, grinste ich teuflisch. „Unbedingt“, grinste er versaut und bekam darauf gleich eine Ladung Wasser ins Gesicht. Um nicht wirklich noch mal seine „Rache“ abzubekommen, rannte ich so schnell ich konnte auf die andere Seite des Gartens, was etwas länger dauerte. Plötzlich stolperte ich und fiel auf die feuchte Wiese. Fluchend suchte ich nach dem Gegenstand meiner Trottelichkeit und entdeckte eine Gartenschere. Na toll, dachte ich, dass gibt wieder schöne blaue Flecken. Ich wollte gerade aufstehen, als ein höllischer Schmerz mein Fussgelenk durchzuckte. „Verdammt“, rief ich und rieb mir die schmerzende Stelle. Da kam Lauri angejoggt. „Woahr HIER bist du, ich hab dich schon gesucht, in eurem Garten kann man sich ja schneller verlaufen als in einem Spiegelkabinett!!“, sagte er und rang nach Luft. „Jaa, manchmal hab sogar ICH Schwierigkeiten, ins Haus zu finden“, grinste ich und wollte wieder aufstehen, als ich abermals zusammenzuckte. „Verdammt Lauri, dass du auch deine Gartenschere mitten auf die Wiese legen musstest!“, beschwerte ich mich. „Oh sorry, ich konnte ja schlecht wissen, dass du SO dermaßen Angst vor mir hast, dass du wie angestochen durch den Garten rennst!“, verteidigte er sich. „Hey, mal langsam, ich wollte bloß nicht schon wieder ein weiteres Opfer deiner ungebündelten Aggressivität werden!“, grinste ich und verzog sofort wieder schmerzvoll das Gesicht. „Oooooh, arme…“, stoppte er, sah mich laut lachend an und fragte mich schließlich, „…sag mal, wie heißt du eigentlich?“ Ich musste automatisch mitlachen. „Aaaalso, ich bin die Siira, angenehm!“, grinste ich und hielt Lauri meine Hand hin. „Hm, freut mich Siira, ich bin ihr Arzt.“ Sprachs und setzte sich neben mich. „Soll ich pusten?“ grinste er. Ich zog eine Schnute und nickte wehleidig. „Na guuut“, erbarmte Lauri sich, nahm mein Fußgelenk vorsichtig in die Hand und fing an, sachte zu pusten. „Mooah, Lauri, das kitzelt!“ „Na und, ist doch schön!“, grinste er und pustete weiter. Während ich mich wand vor Lachen, ging er dazu über, mein Fußgelenk mit seiner Zumge zu umkreisen. Schlagartig wurde ich still und sah ihn überrascht an. Lauri grinste versaut und knabberte leicht an meinem Knöchel. Ich zog leicht die Luft ein, mir war plötzlich verdammt heiß, obwohl wir im Schatten lagen…Ich schloß die Augen und genoss das immer stärker werdene Kribbeln in meinem Magen. Als ich die Augen wieder aufschlug, massierte Lauri mir gerade meinen Knöchel und beobachtete mich. „Danke Herr Doktor, mir geht’s schon viiiiel besser“, grinste ich dreckig. Lauri legte mein Fuß vorsichtig zurück ins Gras und kam zu mir gekrabbelt. Er kam meinem Gesicht sehr nah und flüsterte: „Na, das möchte ja wohl auch sein“, und grinste leicht. Und schon wieder dieser Blick. Ich konnte ihn einfach nicht deuten, es war ein ziemliches Gemisch aus Gefühlen, die ich nicht definieren konnte. Lauri strich sanft über meine Lippen und fuhr vorsichtig ihre Konturen nach. „Nicht so viel denken“, sagte er und lächelte leicht. „Wo bleibt meine Medizin, Doktor Lauri?“, lächelte ich, als seine Lippen immer näher kamen. Das „CHRM!!“ meiner Mutter ließ uns auseinander zucken. „Oh…äh…hy Mum…da bist du ja, ich dich schon gesucht.“, verlegen lächelte ich sie an. „Natürlich, wo du mich sonst nie suchst, weil du weißt, dass ich um diese Uhrzeit noch in der Firma bin.“ Sie schürtze ihre Lippen und sah mich kritisch an. „Und was macht Herr Ylönen hier? Ich habe sie eingestellt, um zu arbeiten, nicht, um meine Tochter zu verführen“, lächelte sie Lauri an. Moment, sie LÄCHELTE?! „Äh, schon klar, aber ihre Tochter hatte einen kleinen Unfall, wobei meine Gartenschere der Täter war, und da musste ich sie doch irgendwie von ihren Schmerzen ablenken“ grinste er mit Engelsgesicht. „Ja, DAS versteh ich voll und ganz. Herr Ylönen, ich bin sehr froh, dass sie es mit meiner Tochter aushalten und auf sie aufpassen. Dann muss ich es wenigstens nicht mehr tun.“ grinste sie und kassierte dafür ein bösen Blick von mir. „Ich erkläre sie hiermit als offizielle Medizin meiner Tochter…ich hoffe, dass ihre ganzen Macken sie nicht vergraulen werden…“ „MAMMA!“ „Schon guuuut, du weißt doch, wie ich´s meine Schätzchen“, lächelte sie. „Äh jaaa, tu ich auch. Au…würde mir mal bitte jemand einen Kühlakku holen?“ „Ich geh schon!“, sagten Lauri und meine Mutter gleichzeitig. Beide guckten sich an und mussten herzlich lachen. Ich schüttelte den Kopf. Meiner Meinung nach verstanden sich Lauri und meine Mutter ein bisschen ZU gut. „Mum, holst du es mir bitte? Lauri weiß eh nicht, wo unser Kühlschrank ist“ grinste ich, als sich beide wieder beruhigt hatten. „Sei dir da mal nicht so sicher…“, grinste Lauri verschwörerisch. „Hä? Wie jetzt?“ Jetzt war ich doch schon leicht verwirrt. „Ach nix, nix“, sagte Lauri schnell. „Also bis dann, mein zwei Hübschen!“, flötete meine Mutter und trollte sich. „Ähem…wieso ist sie so fröhlich?“ fragte ich Lauri irrietiert. „Tjaaa, keine Ahnung, sie mag mich halt“, grinste er. „Ja eben, das ist es ja, ssie HASST Kerle, mit denen ich zusammen bin.“ Nachdenklich rupfte ich Grashalme aus der Erde. „Ach, sind wir das?“, grinste Lauri frech. Ich wurde rot und widmete mich wieder den Grashalmen. Er nahm mein Kinn zwischen seine Finger und drehte meinen opf zu ihm. „Dann beweis es mir“, forderte er lächelnd. Ich musterte ihn. Er schien es irgendwie ernst zu meinen. „Nichts lieber als das“, lächelte ich in unseren Kuss. Ich legte meine Hand in seinen Nacken und zog ihn noch mehr zu mir. Mein ganzer Körper reagierte auf ihn. Mein Magen kribbelte wie verrückt und auf meinen Amrmen machte sich eine leichte Gänsehaut bemerkbar.

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>>tbc<<